Sassys Weg mit GetFit Fitness

Mein Blog über Ernährung, Abnehmen, Sport und mehr

Kategorie: Über Erfolge und Misserfolge

Gedanken zum inneren Schweinehund

Warum nur ist unser innerer Schweinehund oft so riesig und stark? Warum hadern wir so oft mit uns selbst? Ein paar Gedanken zu dem Thema..

Vor ein paar Jahren war ich eine sehr aktive Geocacherin (Geocaching* ist ein Spiel, bei dem jeder etwas verstecken kann, oft in einer Plastikdose. Die Koordinaten (Position) der Dose wird dann in einer App bekanntgegeben und jedes Mitglied kann sich auf die Suche nach eben dieser Dose machen). Fast wöchentlich war ich auf der Jagd nach der nächsten Dose.
So kam es, dass ich auch selber die ein oder andere Dose ausgelegt habe.

Jetzt wurde meine Dose kaputt gemacht, so dass ich sie ersetzen musste. Der Bereich, in dem die Dose liegt, ist nur zu Fuß, per Fahrrad oder auf dem Pferd erreichbar. Und genau das, war das Problem. Ein Pferd hab ich nicht und gut zu Fuß bin ich auch nicht.
Noch vor einem Jahr bin ich viel mit dem Rad gefahren – bis der Winter kam und das Rad eingemottet wurde. Gegen Ende des Jahres hab ich dann leider wieder einiges zugenommen.

So kam ich dieses Jahr nie dazu, mein Fahrrad raus zu holen. Es war mittlerweile platt und sehr dreckig. In meinem Kopf hat sich der Gedanke, dass das Fahrrad meine Last kaum tragen würde, festgesetzt. Außerdem stellte ich mir vor, dass ich keine paar 100m weiter kommen würde, ohne ein Sauerstoffzelt zu brauchen. Und dann waren da noch die brennenden Oberschenkel, die ich nur zu gut von zu langen Touren kenne.  Auch hatte ich letztes Jahr oft mit den Handgelenken Probleme, weil sie diese ungewohnte Position nicht mehr gewöhnt sind.

Langsam drohte meinem Cache die Archivierung (er wird gelöscht). Das wollte ich jedoch nicht. Aber immer wieder verschob ich die Reperatur aufs nächste Wochenende. Gestern fasste ich mir direkt nach dem Frühstück ein Herz und dachte “Mach es jetzt sofort, sonst machst du es nie”. Und so schnappte ich mir die neue Dose, pumpte mein Rad auf und hielt den Gartenschlauch drauf um erst Mal den ganzen Staub vom Rad zu entfernen. Noch schnell mit nem Lappen drüber und schon konnt’s losgehen.

Es ging erstaunlicherweise sehr leicht, viel leichter als gedacht. Mein Rad ächzte nicht unter meiner Last und ich bewegte mich auch schneller fort als eine Schnecke. Es fühlte sich zu meiner Verwunderung gar nicht so ungewohnt an. Die Strecke bis zum Cache hab ich gut geschafft und auch zurück war gar kein Problem. Als ich wieder zu Hause ankam, war ich stolz und glücklich.

Ich hüpfte unter die Dusche und grübelte darüber nach, wieso man nur immer so lange zögert.  Eine Antwort darauf hab ich leider nicht. Ich weiß nur eines: Man muss umdenken und sich bewusst machen, dass man oft viel mehr kann, als man sich selber zutraut. Dem Schweinehund in den Arsch treten und die Dinge in Angriff nehmen. Denn oft ist es im Nachhinein gar nicht so schlimm, wie man es sich vorher ausgemalt hat.

Fahrrad auf einem kleinen Weg im Wald

*Weiterführende Informationen:
Geoaching.com (Mit einem Klick auf den Link wird die Seite sassyswegmitgetfitfitness.de verlassen)

Tomate-Mozzarella

Die letzten 3 – 4 Wochen war ich nur mehr oder weniger konsequent. Wieder mal zu viele Süßigkeiten im Haus. Wieder mal zu oft zugegriffen.
Wenigstens ist das Gewicht gleich geblieben.

Seit Montag bin ich wieder ganz strikt dabei. Aber ich hab Huuuuuuuuuuunger. Das ist echt blöd, denn so fällt die Umgewöhnung einem umso schwerer. Da hilft nur Ablenkung und viel Trinken. Besonders, wenn es so warm ist. Aber da ich das ja schon oft gemacht habe, weiß ich, dass dieses Hungergefühl mit der Zeit weniger wird.

Heute zum Frühstück gab es einen kleinen Tomaten-Mozzarella-Teller, nur mit Pfeffer gewürzt. Total gut bei dem Wetter.

Kurzer Rückblick

Seit Ostern war ich nur mehr oder weniger konsequent. Die Mahlzeiten waren überwiegend konform, aber wir haben im Moment einfach zu viel Naschzeugs im Haus. Da fällt es mir immer am schwersten, NEIN zu sagen. Aber damit ist jetzt Schluss:

Die Kiste wird jetzt erst mal weg, zu meinem Mann ins Arbeitszimmer gepackt. Aus den Augen, aus dem Sinn, so hoffe ich.

Die Quittung dafür habe ich auch prompt bekommen: 1,4 kg Plus auf der Waage.

Trotzdem habe ich einen anderen kleinen Erfolg zu verbuchen, wir waren nämlich am Samstag shoppen und ich hab den ganzen Nachmittag mit nur einer kurzen Pause überstanden. Ok, danach war ich ziemlich platt. Zur Belohnung haben wir (konform) gegrillt, das gute Wetter muss man schließlich ausnutzen. Hattet ihr auch ein tolles Wochenende?

Klarer Durchblick

Noch mache ich zwar keinen Sport, aber ich merke, dass ich dennoch fitter geworden bin. Wenn ich auf der Arbeit die Treppe hochgehe, brauch ich beispielsweise kein Sauerstoffzelt mehr. Am Wochenende habe ich die Fenster geputzt, die hatten es mal wieder dringend nötig. Endlich war es mal wieder ein trockenes und nicht zu kaltes Wochenende, sonst frieren einem ja die Hände ab beim Putzen. Ich habe über eine Stunde lang alle 8 Fenster inklusive Rahmen innen und außen geputzt. Ohne Pause und vor allem ohne Rückenschmerzen. Das ist ein toller Erfolg und ich merke, wie ich mich langsam ins Leben zurück kämpfe. Jetzt hab ich wieder klaren Durchblick. Und es zeigt mir, dass eigentlich nichts mehr dagegen spricht, endlich mit dem Sport anzufangen.

son-of-a-bitch-2613125_640Wenn da nur nicht dieser ewige Schweinehund wäre… und ich hab einen verdammt großen, starken Schweinehund, das könnt ihr mir glauben.

Rückblick: 5. Wiegetag

Heute ist der 5. Wiegetag, seit ich mit dem Abnehmen konsequent begonnen habe.
Nur 300g weniger, aber in Anbetracht dessen, dass ich meine Tage bekommen habe, ein super Ergebnis. Ich lagere dann nämlich immer Wasser ein und da kann es auch mal dazu kommen, dass ich in der der Woche auf der Waage gar kein Abnehmergebnis sehe.

Draußen ist herrliches Wetter und darum kann ich den heutigen Ladetag gleich doppelt genießen. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag 🙂

Blühende Krokusse auf einer Wiese

Folgen des Zuckerentzugs?!

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Im Moment kann ich zu 100% konsequent sein. Schokolade steht auf dem Wohnzimmertisch und ich bin nicht ein einziges Mal dran gegangen, jeden Morgen widerstehe ich beim Bäcker all den Leckereien und auch wenn mein Mann Süßes isst oder andere Sachen, die ich nach dem Programm nicht darf, macht mir das im Moment überhaupt nichts aus. Auch vom Kuchen, den ein Arbeitskollege in die Küche gestellt hat, hab ich nicht genascht. Ich bin voll motiviert, eisern und habe mein Ziel klar vor Augen.

Dennoch war es ein langer Weg bis hier hin. Das gesamte letzte Jahr hatte ich es immer wieder versucht, doch ich konnte nicht Nein sagen zu Chips, Pommes und Co. Ich habe es mir immer vorgenommen: “Morgen fängst du an”, aber schon morgens beim Bäcker hab ich dann doch wieder das Croissant oder die Pizza-Zunge eingepackt. Und abends wurde immer was Süßes genascht, ich konnte wirklich nicht widerstehen.

Ich habe nur eine Erklärung bzw. Idee dafür. Wenn man sich vom Zucker und den Fertigessen entwöhnt hat, verlangt der Körper nicht mehr danach.
Ich habe beispielsweise auch beobachtet, dass ich nicht aufhören kann zu essen bei Fertigessen, bis mein Teller leer ist. Ich esse regelrecht, bis der Magen richtig voll ist und fast wehtut.  Ich kann den ganzen Tag über essen. Klar, dass man dabei stetig zunimmt. Bei gesundem Essen passiert mir das nicht. Ich höre automatisch auf, wenn ich satt bin. Ohne Bauchschmerzen.

Zu Beginn des Programms hatte ich auch ein paar Tage leichte Kopfschmerzen. Das sind vermutlich auch folgen des Zuckerentzugs gewesen. Sogar leichter Schwindel und Abgeschlagenheit können auftreten, aber so schlimm war es bei mir zum Glück nicht. Ich kann nur sagen: Es lohnt sich. Und es wird besser. Mir schmecken beispielsweise auch purer Naturjoghurt und das Müsli, dass ich gemacht habe, ist auch komplett ungesüßt. Und mir fehlt dabei nichts vom Geschmack. Ich verzichte auch so viel es geht auf andere Süßstoffe, einfach, um mir den Süßgeschmack auch ab zu gewöhnen. Hin und wieder braucht man etwas Süße für ein Rezept, dann greife ich gerne auf Xucker oder Xucker light zurück. Aber ich vermeide es, es überall dran zu machen. Hin und wieder werde ich auch mal einen LowCarb-Kuchen backen, aber sowas wird definitiv nicht täglich auf meinem Speiseplan stehen. Das ist ein toller Erfolg für mich und ich hoffe, ich kann das noch lange so beibehalten.

Vor 3 Jahren, mit dem anderen Programm, war ich auch so konsequent. Für etwa ein dreiviertel Jahr. Dann hab ich langsam angefangen mir immer mehr Ausnahmen zu gönnen, bis ich dem Süßen und Co. nicht mehr absagen konnte.
Ich hoffe sehr, dass ich es diesmal länger durchhalten kann. Beim alten Programm hatte man einmal in der Woche einen Cheatday, mit Süßigkeiten und Fastfood. Mensch was hab ich in mich reingestopft. Da erinnert man den Körper quasi an die Zuckersucht. Und jeder Tag nach dem Cheatday viel mir schwer, wieder ins Programm zurück zu finden. Vielleicht war das auch der Fehler auf Dauer. Ein Alkoholiker darf ja auch keinen Alkohol mehr anrühren. Bei diesem Programm gibt es Ladetage, an denen man keine Süßigkeiten sondern nur gesunde Kohlenhydrate darf. Und ich habe gar nicht das Verlangen nach Süßen, genieße meine gesunden Ladetage mit meinen heiß geliebten Nudeln. Aber die Chips, die bleiben im Laden. Vielleicht ist das meine Chance, es diesmal länger durchzuhalten. Drückt mir die Daumen 🙂

Meine 4. Woche

Diese Woche hatte ich keinen einzigen Ausrutscher und war sehr konsequent. Dafür wurde ich mit einem großartigem Minus von 1,6 Kilo belohnt. WOW!
Ich fühle mich besser, die Hose spannt nicht mehr so und insgesamt gehe ich den Tag motivierter an. Ich bin zwar schon im Januar mehr oder weniger gestartet, hatte aber immer mehrere Tage aufeinander heftige Ausrutscher. Seit 4. Wochen bin ich jetzt voll im Programm und daher betrachte ich Ende Februar als meinen Start.

Da wir jedem Morgen kurz in den Netto springen, um unser Frühstück zu holen, kaufen wir auch schnell für Abends ein. Daher bin ich meist nicht so kreativ und es gibt oft das Gleiche. Das möchte ich aber nicht mehr, ich möchte mir angewöhnen, für mehrere Tage im Voraus zu planen. Eine ganze Woche schaffe ich jedoch nicht, weil spontan auch mal was dazwischen kommt und ich hab dann immer zu viele Lebensmittel, die ich nicht brauche und dann nicht weiß, was ich damit machen soll. Mein Gefrierfach ist leider chronisch übervoll.
Aber ich habe heute für die nächsten 3 Tage einen Plan geschrieben und Rezepte rausgesucht, die auch meinem Mann schmecken.

Morgens esse ich im Moment Naturjoghurt und Gurke oder Aufschnitt, je nach Gusto.
Mittags gibts bei mir fast immer Salat, entweder mit Stremellachs oder fettarmen Wienern.

Für Abends hab ich folgende Rezepte rausgesucht:
Montag: Rinderstreifenpfanne mit Ananas, Paprika und einer Kokos-Currysauce
Dienstag (Ladetag): Schupfnudeln mit Hähnchenbrustfilet und Brokkoli
Mittwoch: Omelette mit Hackfleisch und Pilzen

Klingt doch lecker und gar nicht nach Diät oder?

Krönchen richten und weiter

Am Tag nach dem Ladetag fällt es mir immer schwer, konform zu bleiben. Ganz besonders, wenn der Ladetag auf einen Samstag fällt und ich Sonntags nicht sonderlich viel vor habe außer entspannen und ausruhen.

Mir hilft da meist Ablenkung. Ich nähe dann oder mache was im Haushalt wie Schränke aufräumen und auswaschen oder so.

Der Tag gestern fing eigentlich ganz gut an. Ich hab mir ein leckeres Omelette mit Champignons und Paprika gemacht und nachmittags gab es ja die Waffeln. Abends habe ich auch nach meinem Plan Hähnchenoberkeule mit Gemüse gegessen. Ein paar Ofenkartoffeln plumpsten auch auf meinen Teller, aber die waren konform in der Kombination.

Abends vorm Fernseher konnte ich mich leider nicht mehr halten und habe mich über eine Tüte Laugengebäck hergemacht. (Warum musste mein Mann die auch am Freitag kaufen?? Das kommt dabei raus, wenn man Männer alleine einkaufen schickt.)

Heute geht’s wieder weiter nach Plan. Unter der Woche fällt es mir leichter, weil ich arbeiten bin und da eh nur die Lebensmittel in der Menge dabei habe, die ich essen darf. Nur abends habe ich meine kritischen Momente, weil es eine Weile dauert, bis sich das Sättigungsgefühl einstellt. Ich muss mir abgewöhnen, immer so lange essen zu wollen, bis der Magen proppevoll ist. Auch hier versuche ich mich dann mit nähen oder telefonieren abzulenken, wenn ich nicht grad bei einer Freundin bin oder was mit meinem Mann unternehme.

 

Rückblick – Meine ersten Tage mit GetFit Fitness

Ich bin am 24. Januar mit GetFit Fitness gestartet. Angemeldet hatte ich mich ein paar Tage vorher schon, um mich mit dem Konzept vertraut zu machen.
Auf den ersten Blick wirkt die Seite etwas unübersichtlich. Aber es gibt mehrere
Videos, die ganz genau erklären, wie alles funktioniert.

Da ich vorher schon mal eine andere LowCarb-Ernährung gemacht hatte, kam mir vieles bekannt vor. Ich hab auch in der Facebook-Gruppe mitgelesen, wo man viel mitbekommt und auch viele aufkommende Fragen mit der Suchfunktion schon geklärt werden können. Beispielsweise, warum man keinen Kaffee trinken darf im Programm (was mir ehrlich gesagt am schwersten fällt, weil ich ein absoluter Kaffee-Liebhaber bin).

Bisher kann ich mich an den meisten Tagen ans Programm halten, aber leider ist mein Schweinehund noch so groß, dass ich öfters mal nachgebe.

Immerhin habe ich schon einen kleinen Erfolg von -1,3 Kilo zu verzeichnen.
Ich hoffe, mein Blog hilft mir dabei, konsequenter zu bleiben, damit die Pfunde weiterhin dahin schmelzen.

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