Sassys Weg mit GetFit Fitness

Mein Blog über Ernährung, Abnehmen, Sport und mehr

Kategorie: Wissenswertes

Nährwerte berechnen mit einem Tabellen-Programm

Vor einiger Zeit hatte ich euch gezeigt, wie ich recht einfach mit Hilfe von FDDB die Nährwerte berechnen kann (Link).

Nachdem man nun mit FDDB alle Nährwerte heraus gesucht und zu einer Mahlzeit hinzugefügt hat, muss man die Nährwerte für 100g ausrechnen. Diese Angaben benötigt man, damit man sie in den Levelrechner von GetFit Fitness eingeben kann.

Das kann man entweder händisch machen, wie ich in dem anderen Beitrag erklärt habe, oder man nimmt sich ein Tabellen-Kalkulationsprogramm zu Hilfe.
Ich selber nutze Google Tabellen, weil es kostenlos ist, man kann das aber genauso mit MS Excel oder Apache Open Office machen.

Zunächst geht ihr bei FDDB ins Ernährungstagebuch und klickt dann auf die Detailansicht (auf die Bilder klicken zum Vergrößern):

Die Tabelle von FDDB (hier in der rechten Grafik) könnt ihr einfach mit der Maus markieren, anschließend Rechtsklick auf den markierten Bereich und “Kopieren” auswählen (oder STRG+C drücken).

Anschließend wählt ihr im Tabellen-Programm eurer Wahl eine Zelle aus, “Rechtsklick” und “Einfügen” (oder STRG+V). Schon habt ihr die Daten im Programm:

Dann nehme ich noch den Zuckerwert, der unterhalb der Detailansicht angezeigt wird und trage ihn ebenfalls in die Tabelle ein. Für die Übersichtlichkeit beschrifte ich auch noch die Spalten mit Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß und Zucker.

Als nächstes rechne ich das Gesamtgewicht aus und möchte es in diesem Fall in Zelle A7 eintragen.

Danach klicke ich doppelt in die Zelle bis ein Cursor erscheint und tippe dann ein:
=200+15+20+15+130 und drücke anschließend die Enter-TasteDas Programm rechnet nun das Gewicht aus (auf die Bilder klicken zum Vergrößern).

Nun möchte ich die Werte für 100g ausrechnen. Dafür teile ich zunächst das Gesamtgewicht durch 100. Ich klicke dafür in die Zeile A8, bis der Cursor erscheint und trage dort =380/100 ein. Wieder mit Enter bestätigen, dann steht 3,8 in der Zelle.

Anschließend klick ich in die Zeile D8, in der Fettspalte, und trage dort ein: =28,5/3,8 und bestätige wieder mit Enter. Und schon steht der Wert für 100g in der Tabelle. Das mache ich für die anderen Spalten Kohlenhydrate, Eiweiß und Zucker ebenso und schon hab ich die Nährwertangaben für den Levelrechner.

Danach sieht es so aus, wenn ihr alles berechnet habt:

Wenn ihr direkt gerundete Werte haben wollt, dann müsst ihr anstatt =28,5/3,8 das hier eingeben: =ROUND(28,5/3,8)

Nährwerte berechnen mit Tabellen-Kalkulations-Programm

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig helfen. Wenn ihr Fragen habt, schreibt mir gern eine Nachricht über das Kontaktformular oder postet es in den Kommentaren.

Externe Links zu anderen Seiten:
Google Tabellen
Open Office

4 Gründe, warum du deine Waage getrost wegwerfen kannst

An wie viele gute Momente mit deiner Waage kannst du dich erinnern?
Klar, immer wenn sie weniger anzeigte als in der Woche davor, hast du Luftsprünge gemacht. Was aber, wenn das Gewicht gleich blieb oder die Waage es sogar wagte, mehr als vorher anzuzeigen? Dann ist der Tag bereits gelaufen, noch bevor er richtig angefangen hat.

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1. Dein Gewicht sagt nichts über deine Figur aus

Muskeln sind schwerer als Fett. Diesen Satz haben wir vermutlich alle schon oft genug gelesen oder gehört. Aber es stimmt. Zumindest, wenn man es auf das Volumen bezieht. Natürlich baut man nicht innerhalb von einer Woche so viele Muskeln auf, dass man dieses direkt mit einem Plus auf der Waage quittiert bekäme. Bodybuilder wären froh, wenn das so einfach wäre. Aber wenn man regelmäßig Kraftsport macht, wird man dennoch schlanker, straffer und definierter. Schaut auch dieses beeindruckende Foto (Link führt auf die Seite von Instagram) von Kelsey Wells an, obwohl sie auf dem rechten Bild 8kg schwerer ist als in der Mitte, sieht sieht sie dank Sport doch um einiges definierter aus.

2. Dein Gewicht sagt auch nichts über deine Fitness aus

Meist ist das Ziel einer Diät oder einer Ernährungsumstellung ja nicht nur die Gewichtsabnahme, sondern man möchte auch insgesamt fitter werden. Also auch wenn die Waage streikt, kannst du deinen Zielen näher gekommen sein. Beobachte beispielsweise, wie anstrengend das Treppenlaufen zu Beginn war und wie es von Mal zu Mal einfacher wird. Auch das ist ein toller Erfolg!

3. Schwankungen durch den Wasserhaushalt

“Gewichtsschwankungen von zwei bis drei Kilogramm innerhalb weniger Tage oder Wochen sind völlig normal”, sagt Dr. Matthias Riedl, Diabetologe und Ernährungsmediziner im medicum Hamburg (1). Ich lagere besonders während meiner Periode vermehrt Wasser ein. Aber auch an heißen Tagen schleppe ich generell mehr Wasser mit mir rum als im Winter. Und nicht nur das Wasser wird quasi als blinder Passagier mit gewogen, sondern auch der Darminhalt.
Auch Kohlenhydrate führen oft dazu, dass Wasser eingelagert wird. Daher hat man im Umkehrschluss oft eine hohe Abnahme, wenn man mit einer LowCarb-Ernährung beginnt. Da wird am Anfang sehr viel Wasser ausgeschieden.  Aber auch Sport und Muskeltraining kann dazu führen, dass die Muskeln vermehrt Wasser binden.

4. Kleidung lügt nicht

Spätestens wenn deine Hose locker wird und dein T-Shirt nicht mehr spannt, wirst du wissen: Ich hab habe abgenommen. Noch besser überprüfen kann man das, wenn man ein Maßband zur Hand nimmt und regelmäßig den Umfang von Oberschenkel, Oberarm, Hüfte, Taille und Busen misst. Hier wird man feststellen, dass die Werte weniger werden, auch wenn die Waage mal wieder streikt. So war es zumindest bei mir oft der Fall.

Wenn man all diese Punkte beherzigt, wird man viel zufriedener. Man entwickelt ein Bewusstsein für die wirklichen Erfolge, anstatt jeden Morgen der Waage böse Blicke zu zuwerfen. Denn wenn die Fitness besser geworden ist oder die Kleidergröße schrumpft, dann gilt dieser Erfolg an jedem Tag. Ganz egal, was die Waage meint.
Lässt du dich noch regelmäßig von deiner Waage ärgern oder hast du dich schon von diesem Laster freigemacht? Nein? Probier es doch einfach mal aus. Ich freue mich auch über deine Erfahrungen zu lesen.

Quellen: (1) Apotheken-Umschau

Für euch getestet: BodBot

Fitness-Apps liegen total im Trend und mittlerweile gibt es zahlreiche Apps und Helferlein fürs Smartphone, die schnellen Erfolg versprechen. Doch was können diese Fitness-Apps wirklich?

Ich hab den Play Store von meinem Android-Smartphone geöffnet, ein wenig gestöbert und mir die App “BodBot Personal Trainer: Workout & Fitness Coach (Beta)”, also kurz gesagt “Bodbot”, runtergeladen. Die App gibt es aber auch für Apple-Geräte.

Unbenannt

Die Beschreibung im Play Store hat mich neugierig gemacht:
“BodBot ist ein echter digitaler Personal Trainer, der Trainings auf Ihre Ziele, Ressourcen, körperlichen Fähigkeiten, gewünschten Schwierigkeitsgrade und vieles mehr abstimmt. Jedes Training wird auf das Niveau der einzelnen Übungen abgestimmt, und die Pläne passen sich im Laufe der Zeit an, wenn Sie die Trainingseinheiten beenden oder verpassen.”

Installiert, geöffnet und schon konnte man loslegen.

Zunächst müssen einige Fragen beantwortet werden, damit die App einen individuellen Trainingsplan erstellen kann. Diese Umfassen zum einen, ob man zu Hause oder im Fitnessstudio trainieren möchte, die Häufigkeit des gewünschten Trainings, die gewünschte Intensität, der aktuelle Trainingszustand und natürlich auch Gewicht und Größe spielen eine Rolle. Zudem kann man eintragen, welche Trainingsgeräte man zu Hause hat bzw. im Training nutzen möchte. Auch welche Ziele man hat, also Fatburning, Ausdauer oder Muskelaufbau, wird ausführlich abgefragt. Man kann auch angeben, ob man bestimmte Körperregionen besonders intensiv trainieren möchte oder einzelne Übungen komplett rausnehmen.

Nach dem man alle Einstellungen vorgenommen hat, muss man noch ein Konto anlegen, damit der Plan auch gespeichert werden kann.

Ich habe mich gestern angemeldet und die App hat einen Plan für mich aufgestellt, nach dem ich erst mal Dienstag, Donnerstag und Samstag trainieren soll. Das Programm berücksichtigt also auch Erholungsphasen. Man kann die Trainingstage auch selber konfigurieren, wenn es einem anders besser passt.

Heute habe ich dann mein erstes Training absolviert.
Das Workout für heute besteht aus 3 Aufwärmübungen, 7 Hauptübungen und 4 Abkühlübungen. Die Anzahl der Übungen variiert an jedem Trainingstag.

Die App ist sehr intuitiv zu bedienen und man sieht sofort, was man machen muss, wenn man mit dem Training beginnt.
Zunächst wir der Name der Übung, ein Bild und die zu wiederholende Anzahl angezeigt. Mit einem Tippen auf das Bild kann man sich ein Video zu der Übung anschauen. Kleiner Minuspunkt: Es wird nicht beschrieben, worauf man besonders achten sollte und es wird auch nicht auf die Atmung eingegangen.
Wenn einem die Übung nicht liegt, kann man diese direkt gegen eine andere austauschen. Es werden immer ein paar Alternativen, passend zur aktuellen Körperregion, angezeigt. Nachdem man die Übung durchlaufen und alle Wiederholungen gemacht hat, gibt es immer eine Pause. Während der Pause läuft ein Timer runter und die App piepst auch wenn es weiter geht oder eine zeitlich begrenzte Übung vorüber ist. Man muss also nicht permanent auf das Display starren während der Übungen. Manche Übungen wiederholt man einmal, andere mehrmals. Nach jedem Durchlauf kann man antippen wie anstrengend die Übung war. Die Anzahl Durchläufe, Anzahl Wiederholungen oder die Zeit für die Übung wird dann direkt angepasst. So kann man für jede Übung seinen individuellen Intensitäts-Level festlegen und kontinuierlich an den Trainigsfortschritt anpassen.

Ich hab als Ziel “Fett verlieren & Muskelaufbau” und die Intensität 3 von 5 gewählt. Die Übungen waren von mir gut durchführbar, auch wenn ich nicht die gelenkigste bin. Es hat mich alles in allem schon ein wenig gefordert, konnte aber bei den meisten Übungen die Intensität etwas erhöhen. Mit meinem Fitnesstracker habe ich meinen Puls überwachen lassen, der ist leider nicht über 95 hinausgekommen. Für die Fettverbrennung und das Training der Ausdauer wohl kaum ausreichend.
Insgesamt hat das Training knapp 30 Minuten gedauert, ich musste mir aber auch erst die Videos anschauen, damit ich weiß, was ich genau machen muss. Man kann auch weitere Übungen zur täglichen Einheit hinzufügen oder die gewünschte Dauer hochsetzen.

Es gibt auch ein Plus-Paket, dies gibt es ab 5$ im Monat. Dort kann man dann zusätzlich seine Ernährung zu optimieren, es gibt umfangreiche Analyse-Tools um den Fortschritt zu überwachen und noch ein paar mehr Funktionen werden dann freigeschaltet. Die von mir beschriebenen Funktionen sind aber alle im kostenlosen Paket enthalten.

Man kann die Einstellungen auch auf der Webseite von BodBot vornehmen, das Training kann man darüber aber glaube ich nicht starten.

Mein Fazit
Vorteile:

  • Basisprogramm kostenlos
  • leicht verständlich und intuitiv bedienbar
  • Übungen einfach austauschbar
  • Intensität direkt anpassbar
  • Videos zeigen, wie die Übung durchgeführt werden soll
  • Verschiedene Trainings-Ziele auswählbar
  • Integration von vorhandenem Trainingsmaterial wie Hanteln etc.

Nachteile:

  • Keine Hinweise zur Atmung während des Trainings
  • Keine Informationen, worauf man bei den Übungen besonders achten sollte
  • Übersetzung ins Deutsche nicht immer astrein, aber man versteht was gemeint ist

 

Quellenangaben und Bildnachweise: Bodbot-App für Android und BodBot-Webseite

Nährwerte berechnen mit FDDB

Oft wird gefragt, wo man denn die Nährwerte für einzelne Lebensmittel nachschauen kann, besonders für Obst oder Gemüse, die ja keine aufgedruckte Nährwerttabelle haben.

FDDB-Logo

Ich nutze schon seit Jahren FDDB, welches ein Akronym für FooD DataBase ist. FDDB gibt es als Webseite und auch als App für’s Smartphone.

Doch was ist FDDB genau?

FDDB hat ein Ernährungstagebuch und bietet komfortable Funktionen zum Ermitteln und Dokumentieren von Nährwerten vieler verschiedener Lebensmittel. Die Liste der verfügbaren Lebensmittel ist sehr riesig, umfasst nicht nur sämtliche Grundnahrungsmittel wie Gemüse, Obst und Fleisch, sondern auch sehr viele Fertigprodukte und ebenso zahlreiche Getränke. Ich habe eigentlich noch nie etwas nicht gefunden.
FDDB gibt nicht nur die Werte wie Kalorien, Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß an, sondern auch die Mengen an Mikronährstoffen wie Vitamine und Mineralien, sofern eingetragen.
Außerdem kann man auch sein Gewicht und seine Aktivitäten wie Sport bei FDDB ins Tagebuch eintragen und so ausführliche Diätberichte anzeigen lassen. Dies ist vor allem interessant, wenn man seinen Grundumsatz und Kalorienbedarf dort einträgt oder von FDDB berechnen lässt. So hat man die tägliche Kalorienzufuhr im Auge. Bei GetFit Fitness brauche ich jedoch keine Kalorien zu zählen, man hat dort ein Kontingent an Punkten, dort Level genannt, die gegessen werden können – ähnlich wie bei Weight Watchers.

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Quelle: FDDB.info

 

Woher bekommt FDDB die ganzen Einträge der Lebensmittel?

Jeder kann mitmachen und Lebensmittel zu FDDB hinzufügen. Daher kommt es auch, dass diese Liste so umfangreich ist.

Eigene Listen

Sehr praktisch ist auch, dass man sich eigene Listen anlegen kann, mit den Lebensmitteln aus einem Rezept. Isst man etwas öfters, was viele Zutaten enthält, kann man über diese Liste alle in ihr enthaltenen Lebensmittel in der richtigen Menge direkt zum Tagebuch hinzufügen

Berechnung der Nährwerte

Ich möchte euch an einem Beispiel zeigen, wie ich die Nährwerte eines Gerichts pro 100g berechne. Der Einfachheit halber habe ich nur 2 Lebensmittel genommen.

Zuerst habe ich also bei FDDB die beiden Lebensmittel rausgesucht und über die Schaltfläche “Jetzt gegessen” zu meinem aktuellen Tagebuch hinzufügt. In der Übersicht kann man die Tageszeit und auch die Portionsmenge anpassen.

Anschließend habe ich im Ernährungstagebuch unter dem Punkt “Detailansicht” folgende schöne Auflistung:

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Quelle: FDDB.info
Berechnung für Gerichte über 100g

Das Gesamtgericht hat 175g, die Nährwerte in meiner Liste gelten also für die Menge von 175g. Ich benötige aber die Angaben auf 100g.

Zuerst teile ich das Gesamtgewicht durch 100 und erhalte den Faktor 1,75. Jetzt kann ich alle Werte, die dort angegeben sind, durch 1,75 teilen und habe automatisch die Werte für 100g:

Fett: 13,5 ÷ 1,75 = 7,7g
Kohlenhydrate: 0,9 ÷ 1,75 = 0,5g
Zucker: 0,9 ÷ 1,75 = 0,5g
Eiweiß: 43 ÷ 1,75 = 24,5g

Berechnung für Gerichte unter 100g

Wiegt das Gesamtgericht weniger als 100g, muss ich 100 durch Gesamtgewicht teilen um den Faktor zu erhalten. Und dann alle Werte multiplizieren, nicht teilen.

Nehmen wir mal an, das Gericht wiegt 40g mit folgenden Nährwerten: 3g Fett, 2g KH, 1g Zucker, 5g Eiweiß.
Dann rechne ich zuerst 100 : 40 und erhalte als Faktor 2,5.

Dann müssen alle Nährwerte mit 2,5 multipliziert werden um die Nährwerte auf 100g zu bekommen:
Fett: 3g * 2,5 = 7,5g
Kohlenhydrate: 2g * 2,5 = 5g
Zucker: 1g * 2,5 = 2,5 g
Eiweiß: 5g * 2,5 = 12,5g

Möchte man das ganze nicht per Hand rechnen, kann man auch ein Tabellen-Kalkulations-Programm zu Hilfe nehmen.
In folgendem Beitrag zeige ich euch, wie einfach das geht: Nährwerte berechnen mit einem Tabellen-Programm

FDDB als App
Quelle: fddbextender.de

Wie bereits erwähnt, gibt es auch eine App für Smartphones mit Android oder iOs. Die App ist in den jeweiligen Stores zu finden und heißt dort “FDDB Extender”.
Ich nutze diese App sehr gerne, wenn ich unterwegs bin, vor allem aber auch, weil sie einen Barcode-Scanner besitzt und ich so Lebensmittel sehr einfach zu meinem Tagebuch hinzufügen kann.

 

Es gibt auch eine Premium-Version von FDDB, ich weiß aber nicht, welche Vorteile sie bietet, da ich nur die kostenlose Version nutze.

Quellenangabe: FDDB.info (Ein Klick auf den voranstehenden Link öffnet die Orginialseite von FDDB)

Folgen des Zuckerentzugs?!

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Im Moment kann ich zu 100% konsequent sein. Schokolade steht auf dem Wohnzimmertisch und ich bin nicht ein einziges Mal dran gegangen, jeden Morgen widerstehe ich beim Bäcker all den Leckereien und auch wenn mein Mann Süßes isst oder andere Sachen, die ich nach dem Programm nicht darf, macht mir das im Moment überhaupt nichts aus. Auch vom Kuchen, den ein Arbeitskollege in die Küche gestellt hat, hab ich nicht genascht. Ich bin voll motiviert, eisern und habe mein Ziel klar vor Augen.

Dennoch war es ein langer Weg bis hier hin. Das gesamte letzte Jahr hatte ich es immer wieder versucht, doch ich konnte nicht Nein sagen zu Chips, Pommes und Co. Ich habe es mir immer vorgenommen: “Morgen fängst du an”, aber schon morgens beim Bäcker hab ich dann doch wieder das Croissant oder die Pizza-Zunge eingepackt. Und abends wurde immer was Süßes genascht, ich konnte wirklich nicht widerstehen.

Ich habe nur eine Erklärung bzw. Idee dafür. Wenn man sich vom Zucker und den Fertigessen entwöhnt hat, verlangt der Körper nicht mehr danach.
Ich habe beispielsweise auch beobachtet, dass ich nicht aufhören kann zu essen bei Fertigessen, bis mein Teller leer ist. Ich esse regelrecht, bis der Magen richtig voll ist und fast wehtut.  Ich kann den ganzen Tag über essen. Klar, dass man dabei stetig zunimmt. Bei gesundem Essen passiert mir das nicht. Ich höre automatisch auf, wenn ich satt bin. Ohne Bauchschmerzen.

Zu Beginn des Programms hatte ich auch ein paar Tage leichte Kopfschmerzen. Das sind vermutlich auch folgen des Zuckerentzugs gewesen. Sogar leichter Schwindel und Abgeschlagenheit können auftreten, aber so schlimm war es bei mir zum Glück nicht. Ich kann nur sagen: Es lohnt sich. Und es wird besser. Mir schmecken beispielsweise auch purer Naturjoghurt und das Müsli, dass ich gemacht habe, ist auch komplett ungesüßt. Und mir fehlt dabei nichts vom Geschmack. Ich verzichte auch so viel es geht auf andere Süßstoffe, einfach, um mir den Süßgeschmack auch ab zu gewöhnen. Hin und wieder braucht man etwas Süße für ein Rezept, dann greife ich gerne auf Xucker oder Xucker light zurück. Aber ich vermeide es, es überall dran zu machen. Hin und wieder werde ich auch mal einen LowCarb-Kuchen backen, aber sowas wird definitiv nicht täglich auf meinem Speiseplan stehen. Das ist ein toller Erfolg für mich und ich hoffe, ich kann das noch lange so beibehalten.

Vor 3 Jahren, mit dem anderen Programm, war ich auch so konsequent. Für etwa ein dreiviertel Jahr. Dann hab ich langsam angefangen mir immer mehr Ausnahmen zu gönnen, bis ich dem Süßen und Co. nicht mehr absagen konnte.
Ich hoffe sehr, dass ich es diesmal länger durchhalten kann. Beim alten Programm hatte man einmal in der Woche einen Cheatday, mit Süßigkeiten und Fastfood. Mensch was hab ich in mich reingestopft. Da erinnert man den Körper quasi an die Zuckersucht. Und jeder Tag nach dem Cheatday viel mir schwer, wieder ins Programm zurück zu finden. Vielleicht war das auch der Fehler auf Dauer. Ein Alkoholiker darf ja auch keinen Alkohol mehr anrühren. Bei diesem Programm gibt es Ladetage, an denen man keine Süßigkeiten sondern nur gesunde Kohlenhydrate darf. Und ich habe gar nicht das Verlangen nach Süßen, genieße meine gesunden Ladetage mit meinen heiß geliebten Nudeln. Aber die Chips, die bleiben im Laden. Vielleicht ist das meine Chance, es diesmal länger durchzuhalten. Drückt mir die Daumen 🙂

Vorgestellt: Kakaofasern

Ich bin vor ein paar Wochen im L-carb-shop.de über Kakaofasern gestolpert und hab mich über sie informiert. Was ich über die Fasern heraus fand, ist sehr interessant und darum möchte ich euch das nicht vorenthalten. Ich hab sie bisher in Joghurts ausprobiert und muss sagen, schmeckt wirklich wunderbar schokoladig. Aber lest selbst:

Sassy: Hallo, stell dich doch kurz vor bitte.
Gast: Hallo, ich bin die Kakaofaser.

Sassy: Schön, dich kennen zu lernen. Wo kommst du her?
Gast: Ich komme aus Mittel- und Südamerika, Afrika und Südostasien. Ich liebe es warm und bevorzuge daher Regionen entlang des Äquators.

Sassy: Viele kennen Kakcocoa-beans-373813_640ao nur als Instantgetränk, Kakaobutter oder Backkakao. Aber was sind Kakaofasern?
Gast: Kakaobutter und Kakaopulver wird aus der Kakaobohne hergestellt. Ich, die Kakaofaser, werde aber aus den Schalen der Bohne hergestellt. Die Schale wird ganz fein vermahlen und bekommt dadurch eine ähnliche Konsistenz wie das Kakaopulver aus der Bohne. Und auch im Geschmack ähnel ich ganz stark dem der Bohne.

Sassy: Was ist dein Vorteil gegenüber dem Kakaopulver aus der Bohne?
Gast: Nun, ich habe nur ein Fünftel der Kohlenhydrate, fast keinen Zucker und sogar weniger Fett als der Kakao aus der Bohne. Dafür habe ich aber große Mengen an wertvollen Ballaststoffen, Mineralien und einen ähnlichen Anteil an Eiweiß.

Sassy: Wofür kann man dich verwenden?
Gast: Man kann mich überall da verwenden, wo man auch das Kakaopulver aus der Bohne verwenden würde. Ich bin geeignet für die Verwendung beim Backen, beispielsweise für Kuchen und Plätzchen aber auch Süßspeisen kann ich verzaubern. Man kann herrliche Pralinen aus mir machen, eine feine Creme, ich kann Eiweiß-Shakes aufpeppen oder man bereitet aus mir einen leckeren Kakao zu. Da ich recht herb im Geschmack bin, sollte man mich aber mit einem kalorienfreien Süßungsmittel verwenden.

Sassy: Und der Preis?
Gast: Ich bin nicht so teuer, wie man vielleicht denken mag. Im Schnitt koste ich nur 88 Cent pro 100g. Viele Backkakaos, besonders die entölten sind wesentlich teurer.

Sassy: Vielen Dank für das kurze aber aufschlussreiche Interview.
Gast: Ich hab zu danken. Ich hoffe, ich werde dadurch ein wenig bekannter, denn ich darf in keinem LowCarb-Haushalt fehlen *lacht*

 

 

Mandelmehl ist nicht gleich Mandelmehl

Ist Mandelmehl nicht das Gleiche wie gemahlene Mandeln? Nein! Aber was ist Mandelmehl dann?

Der Begriff Mandelmehl ist nicht streng klassifiziert, man unterscheidet grundsätzlich 3 Sorten Mandelmehl: Das nichtentölte (meist fein gemahlene Mandeln) und das teils- oder starkentölte Mandelmehl. Außerdem unterscheidet man jeweils noch braune und weiße Sorten. Bei dem braunen wurde die Schale mit verwertet, wodurch es eine bessere Nährwertbilanz hat, bei dem weißen wurden die Mandeln blanchiert und ohne Schale verwendet. Sie schmecken beide sehr ähnlich, das dunkle ist etwas intensiver. Welches man bevorzugt ist wohl Geschmackssache.

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Starkentöltes Mandelmehl entsteht bei der Herstellung von Mandelöl, also bei der Pressung von Mandeln. Das, was bei der Pressung übrig bleibt, ist das bei LowCarblern so heißbegehrte Mandelmehl.

Es enthält außerdem wertvolle Mineralien, Ballaststoffe und ist reich an Eiweiß. Es eignet sich nicht nur zum Backen, sondern es kann auch zum Abbinden von Soßen genutzt werden. Zudem ist Mandelmehl glutenfrei. Beim Backen sollte man darauf achten, dass das starkentölte Mehl mehr Flüssigkeit bindet als herkömmliche Mehle, so muss etwas mehr Flüssigkeit als gewohnt zugegeben werden, da der Teig sonst zu fest wird. Man sollte es auch nicht 1:1 als Ersatz für Weizenmehl verwenden, denn da es glutenfrei ist, fehlt das Klebereiweiß, wodurch es andere Backeigenschaften aufweist.

Wer LowCarb-HighFat macht, kann gern auch einfach zu gemahlenen Mandeln greifen. Bei LowCarb-LowFat-Programmen wie GetFitFitness wäre der Fettgehalt der Mandeln aber zu hoch, so dass wir hier auf teil- oder starkentöltes Mandelmehl zurückgreifen.

Ich verwende momentan ein starkentöltes Mandelmehl von l-carb-shop.de.
Im örtlichen Geschäft habe ich noch keines gefunden.
Davor hatte ich ein teilentöltes von der Ölmühle Solling. Dieses war etwas grober vom Mahlgrad und hat beim Backen leicht nach Marzipan geschmeckt hat. Mein jetziges Mandelmehl schmeckt weniger nach Marzipan, aber nach wie vor nussig.

Nährwert-Vergleich (je 100g) der beiden von mir verwendeten Sorten und
gemahlener Mandeln:

Starkentöltes Mandelmehl Teilentöltes Mandelmehl Gemahlene Mandeln
Brennwert 1458 kJ / 347 kCal 1567 kJ / 375 kCal 2621 kJ / 626 kcal
Fettgehalt 10 g 12 g 55 g
Kohlenhydrate 6 g 10,7 g 4,3 g
davon Zucker 4 g 10,7 g 4,2 g
Ballaststoff 22 g 21,4 g 11,4 g
Eiweiß 48 g 45,3 g 23,7 g
Salz 0,01 g 0,02 g 0,05 g

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