Gefüllte Paprikaschoten waren schon als Kind eins meiner Leibgerichte. Bei uns zu Hause mochte die jeder gern und so gab es sie relativ häufig. Zumindest habe ich es so in Erinnerung. Damals gab es sie natürlich mit Reis, heute esse ich die Low Carb-Variante mit Shirataki-Reis.

Nahaufnahme Paprikaschoten mit Shirataki, angerichtet auf dem Teller
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Gefüllte Paprikaschoten mit Shirataki-Reis

Wartezeit 50 Minuten
Gesamtzeit 15 Minuten
Anzahl Portionen 1 Portion
Kalorien (1 Portion) 450kcal

Zutaten

  • 100 g Gehacktes vom Rind
  • 50 ml Kochsahne mit 7% Fett
  • 1 Stück Paprikaschoten
  • 200 ml Tomaten, gehackt
  • 25 g geriebener Käse, 14% Fett
  • 25 g Zwiebel
  • 200 g Shirataki-Reis*
  • 1 Stängel frischer Oregano
  • 1/2 TL Harissa*
  • Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver mild

Zubereitung

  • Zuerst wird der Backofen auf 170° Grad vorgeheizt.
  • Das Hackfleisch mit dem Käse in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Blätter des Oreganos abzupfen und fein hacken. 1/3 davon in die Schüssel geben. Der Rest wird für die Soße gebraucht.
  • Die Haut von der Zwiebel entfernen, in feine Würfel hacken und ebenfalls in die Schüssel geben. Die Hackfleischmasse durchkneten, bis alles gleichmäßig verteilt ist.
  • Von der Paprika den Deckel abschneiden und aushöhlen.
  • Als nächstes die stückigen Tomaten in einen großen Topf geben. Oregano und Cremefine ebenfalls dazu geben.

  • Den Knoblauch auspressen und ebenfalls zur Soße geben.
  • Dann die Soße mit Harissa, Salz, Pfeffer und mildem Paprikapulver würzen.
    Alles gut verrühren.
  • Die Paprikaschoten werden mit der Hackfleischmasse gefüllt und in den Topf gestellt. Den Deckel könnt ihr auf die Paprikaschoten stellen.
  • Den Topf auf der unteren Schiene in den Backofen stellen und insgesamt 50 Minuten schmoren lassen.
  • Den Shirataki-Reis gut unter fließendem Wasser abspülen und in etwas frischem Wasser in einem Topf kurz erwärmen oder mit in die Soße geben zum warm werden.
Paprikaschoten mit Shirataki-Reis auf einem Teller, Nahaufnahme

Was ist Shirataki?

Shirataki gibt es in Form von Reis und verschiedenen Nudel-Sorten. Sie sind auch unter dem Namen Konjak-Nudeln bzw. Konjak-Reis bekannt und werden oft auch als „kalorienfreie” Pasta bezeichnet. Sie sind ziemlich geschmacksneutral, haben kaum Kalorien und enthalten außerdem keine verwertbaren Kohlenhydrate, Fette oder Eiweiß. Sie enthalten aber Ballaststoffe, wodurch sie gut sättigen. Shirataki-Nudeln bzw. Reis werden aus der Konjakwurzel hergestellt. Man findet sie in Japan, China und Südostasien. Der Geruch wird als leicht fischig beschrieben. Durch das Abspülen mit klarem Wasser verschwindet dieser aber komplett.

Shirataki-Reis in einer Schale

Die Konsistenz der Shirataki-Nudeln finde ich gewöhnungsbedürftig, sie sind relativ fest. Der Shirataki-Reis ist aber sehr klein und daher ist die Konsistenz ganz gut. Ich mag ihn ganz gerne. Dadurch, dass er geschmacksneutral ist, passt er auch zu jedem Gericht.

Gefüllte Paprikaschoten wie bei Mama?

Natürlich schmeckt es bei Mama am besten und Mamas Paprikaschoten mit Zigeunersoße habe ich auch schon oft gekocht. Aber heute habe ich mal meine eigene Version kreiert.

Gefüllte Paprikaschoten im Topf, Ansicht von oben

Ich nehme fast immer Rindergehacktes, weil es mir am besten schmeckt. Ihr könnt aber auch gemischtes Hackfleisch nehmen. Zum Würzen nehme ich gerne Harissa, eine scharfe Würzpaste aus Nordafrika. Für eine Portion hab ich etwa 1 halben Teelöffel genommen. Wer es schärfer mag, kann auch gern mehr nehmen. Wer kein Harissa zur Hand hat, kann auch Tomatenmark nehmen. Hier darf man aber etwas großzügiger sein, ich würde 1 EL nehmen und etwas mehr mit Pfeffer und Paprikapulver würzen. Ihr könnt natürlich auch andere Gewürze, ganz nach eurem Geschmack verwenden.

Gefüllte Paprikaschoten mit Shirataki-Reis angerichtet auf dem Teller

Im Rezept sind die Angaben für 1 Portion angegeben. Ihr könnt diese aber anpassen, in dem ihr etwas weiter unten neben „Anzahl Portionen“ auf die 1 klickt. Dann könnt ihr individuell die gewünschte Portion einstellen und die Zutaten werden automatisch angepasst. Praktisch, oder

Gefüllte Paprikaschoten im Topf, Ansicht von oben

Mir schmecken sie auch am nächsten Tag noch gut. Man kann sie auch prima einfrieren und sich so einen kleinen Vorrat anlegen. So hat man auch was leckeres auf dem Tisch stehen, wenn man mal nicht kochen möchte. Und wenn die Familie mitisst aber kein Shirataki mag, kann man für sie auch einfach Reis dazu kochen.

Gefüllte Paprikaschoten mit Shirataki-Reis, angerichtet auf dem Teller
Pinterestbild zum Rezept Paprikaschoten mit Shirataki-Reis
Pinterestbild zum Rezept Gefüllte Paprikaschoten
Pinterestbild zum Rezept Gefüllte Paprikaschoten
Pinterestbild zum Rezept Paprikaschoten mit Shirataki-Reis